Predigt und Schlusswort vom Papst Franziskus am 2. Februar 2016, zum Abschluss des Jahres des Geweihten Lebens

Für die Predigt, bitte hier klicken. (Übersetzung von Radio Vatikan).

 

Nach dem Ende der Eucharistiefeier ging der Papst hinaus auf den Petersplatz, um einige improvisierte Worte an die Gläubigen zu richten, die von dort aus die Feier verfolgt hatten, weil im Petersdom kein Platz mehr für sie war:

 .

Liebe geweihte Brüder und Schwestern,

Vielen Dank! Ihr habt an der Eucharistie teilgenommen in der kühlen Luft. Aber das Herz brennt!

Danke, dass wir so, alle zusammen, dieses Jahr des Geweihten Lebens beenden können. Schreitet voran! Jeder von euch hat einen Platz, eine Aufgabe in der Kirche. Bitte, vergesst nicht die erste Liebe, den ersten Ruf. Erinnert euch! Mit jener Liebe, mit der ihr gerufen wurdet, ruft der Herr euch heute weiter. Sie soll nicht abnehmen, sie soll nicht abnehmen – jene Schönheit des Staunens nach dem ersten Ruf. Dann, arbeitet weiter. Es ist schön! Macht weiter! Es gibt immer etwas zu tun. Das Wichtigste ist das Gebet. Der Kern des Geweihten Lebens ist das Gebet. Betet! Und so werdet ihr alt, ihr werdet alt wie der gute Wein.

Ich sage euch etwas: Mir gefällt es sehr, alten Ordensleuten zu begegnen, die leuchtende Augen haben, weil sie das Feuer des geistlichen Lebens entzündet haben. Es ist nicht ausgegangen, es ist nicht ausgegangen, dieses Feuer. Schreitet heute voran, jeden Tag, arbeitet weiter und schaut auf das Morgen mit Hoffnung, den Herrn um neue Berufungen bittend. So kann unser Werk des Geweihten Lebens voranschreiten.

Die Erinnerung: Vergisst nicht den ersten Ruf!

Die Arbeit aller Tage,

und dann die Hoffnung, voranzuschreiten und gut zu säen.

Mögen die anderen, die hinter uns kommen, das Erbe empfangen, das wir ihnen hinterlassen werden!

Und jetzt beten wir zur heiligen Junfrau. Ave Maria… [Segen]

Einen schönen Abend und betet für mich!

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